Auch Bus fahren will gelernt sein

Schule

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg und die Dekra schulten alle neuen Fünftklässler der Maximilian-Lutz-Realschule im sicheren Umgang mit dem Schulbus

Besigheim Am vergangenen Dienstag stand eine besondere Unterrichtsstunde auf dem Programm der drei fünften Klassen der Realschule. Im Gegensatz zum meist behaglichen Weg in die Grundschule ist es gerade für die Schüler aus der Umgebung Besigheims ab diesem Schuljahr notwendig, mit dem Bus in die Schule zu fahren. Damit dies auch in Zukunft ohne Zwischenfälle und Unfälle geschieht, trainierten die Polizei und die Dekra die Kinder zu einem rücksichtsvollen Umgang im Schulbus. So wurde jede Klasse zuerst theoretisch auf die möglichen Gefahren eines unachtsamen Verhaltens durch die Polizei hingewiesen und der richtige Umgang an der Bushaltestelle und im Bus aufgezeigt. So ist beispielsweise ein starkes Gedränge beim Einfahren des Buses eine Hauptursache für schlimme Unfälle. Anschließend wurde unmittelbar vor Ort das Gelernte in die Praxis umgesetzt, indem mit einem echten Bus verschiedene Gefahrensituationen simuliert wurden. Dies geschah durch den Mitarbeiter der DEKRA Stuttgart Eckhard Wüllner und dem Busfahrer des Friedrich-Müller-Omnibusunternehmen Mario Schulze. Der für die Organisation verantwortliche Lehrer Ludwig Sterz zeigte sich sehr erfreut über die großartige Mitarbeit der Schüler und das Engagement der Ausbilder. So ist zu hoffen, dass ein solches Training die Anzahl der Elterntaxis reduziert und dazu beiträgt, dass die geltenden Corona-Regeln auch im Schulbus eingehalten werden. Als Geschenk gab es von der Dekra für jedes Kind eine Mütze und ein Reflektorband, welches gerade in der dunklen Jahreszeit für eine zusätzliche Sicherheit sorgt.

Legende Foto: Eckhard Wüllner instruiert die Klasse 5c der Maximilian-Lutz-Realschule.

Felix Kron